Plenum 22.07.24

Es ist die letzte Sitzung vor der Sommerpause und es wurde eine lange Tagesordnung abgearbeitet. Der Stadtrat verabschieder sich dann auch in die Sommerpause.

Da der bisherige Referent Joachim Linse jetzt Fraktionsvorsitzender ist und damit kein Referat mehr übernehmen kann, wird Dieter Buchberger jetzt neuer Stadtteilreferent von Amendingen. Wir gratulieren!

Ein seit Jahren wiederkehrendes Thema und es wird einfach nicht besser. Hier ein Baugebiet auszuweisen, ist verantwortungslos. Hier mein kurzer Redebeitrag:

Es soll beim Kombibad eine Sauna geben! Eine Machbarkeitsstudie sagt einen Betrieb zumindest mir einem ausgeglichenem Ergebnis, wenn nicht mit einem Gewinn voraus.

Es gibt verschiedene Varianten, mit kleiner Gastronomie oder mit größerer Gastronomie, mit eigenem Eingang, mit Eingang über das Kombibad oder mit beidem. Es wird auf jeden Fall einen Steg über den Bach geben.

Die Kosten sollen sich auf ca. 4 Millionen belaufen, je nach Variante.

Hier einige Bilder.

Alle Fraktionen waren begeistert. Auch viele Menschen, mit denen man spricht, sind angetan.

Der Anstoß ging von OB Rothenbacher und den Stadtwerken aus. Es wurde die Frage gestellt, warum erst jetzt.

Die Jahresrechnung wird vom Stadtrat zur Kenntnis genommen und geht dann in den Rechnungsprüfungsausschuss.

Ergebnis Haushalt:

  • Mindereinnahmen: Gewerbesteuer 2,322 Mio€, 191 T€ Gewerbesteuerumlage, 115 T€ Einkommensteuerbeteiligung, 822 T€ Grunderwerbssteuerbeteiligung
  • Mehrausgaben: 1,195 Mio€ Personal,
  • Minderausgaben: 1,81 Mio€ Gebäudeunterhalt,
  • Es wurde mehr aus den Rücklagen entnommen (12,715 Mio€ statt 7,9 Mio€) so dann nur noch 4,977 Mio€ Rücklage vorhanden sind
  • Schulden: 01.01.23 = 26,417 Mio€ (578,62€ je Einwohner) Ende des Jahres: 37,578 Mio€ (813,77€ je Einwohner)
  • alles nicht so positive Zahlen, da es ja in 2024 nicht wirklich besser wird
  • Einwohner am 01.01.23: 45.655 Einwohner, am 31.12.2023 46.178, Zunahme 523 Personen

Stiftungen

  • Unterhospitalstiftung: Verbessertes Ergebnis bei Kindergärten und dem Stiftungswald. Zuführung an Haushalt 808,547 T€ statt geplant 477,900 T€
  • Dreikönigskapellenstiftung: Zuführung an Haushalt 1,130 Mio€ statt geplant 962,740 T€
  • alle anderen Stiftungen führten auch höhere Beträge als geplant dem Haushalt zu
  • Steuereinahmen wie geplant, aber keine Mehreinnahmen
  • Personalkosten innerhalb der Planungen
  • sonstige Ausgaben im Verwaltungshaushalt unter den Ansätzen
  • viele Projekte im Vermögenshaushalt erst in Planung / Umsetzung
  • insgesamt auf Kurs, aber Konsolidierung muss mit Volldampf weitergeführt werden

Nach und nach werden alle Satzungen der Stadt angefasst und auf neuesten Stand gebracht. Zum Teil sind sie länger als 20 Jahre in „Betrieb“. Alle Kosten bei Umlagen müssen den Ausgaben entsprechen. Stadt darf da keine Mindereinnahmen haben. Das betrifft z.B. Wasser, Abwasser.

HIER mal die Vorlage zur Entscheidung, für alle die sich mit der Problematik mehr auseinandersetzten wollen.

Hier wurden die Grundstücke und Gebäude an die Stadtwerke übertragen, für die Sie die „Verwaltung“ machen. Mittelfristig sollen die Stadtwerke ein eigenständiges Kommunalunternehmen werden (wie das Klinikum)

Folgende Gebäude / Grundstücke wurden von der Stadt auf die Stadtwerke übertragen:

  • Grundstück ehemaliges Freibadgelände
  • das für die Sauna geplante Grundstück
  • Grundstück Parkhaus Bahnhofstraße
  • Grundstücksanteil Tiefgarage Stadthalle

Die zusätzlichen Kosten für den Kindergartenbau werden übernommen, aufgrund des Beschlusses des Stadtrates vom 14.12.2022 zur Regelung der Finanzierung für Baumaßnahmen für Kindergärten.

Es betrifft auch die Mehrkosten. Insgesamt etwas mehr als 1 Mio€. Es ist hier eine besondere Situation: das Grundstück ist im Eigentum der Stadt und als Erbbaurecht zur Verfügung gestellt, Daher geht das Gebäude am Ende der Laufzeit wieder an die Stadt zurück.

Für relativ geringe Kosten bekommt die Stadt eine Kindertageseinrichtung, die dringend benötigt werden. Das größere Problem ist, ob die Johanniter genügend Personal bekommen, um die Einrichtung betreiben zu können.