Woche gg. Rassismus

Vom 15.03.21 – 28.03.21 findet die Internationale Woche gegen Rassismus statt.

Gegen Rassismus

Seit Januar 2016 werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus von der „Stiftung gegen Rassismus“ koordiniert. Die Stiftung hat diese Aufgabe vom Interkulturellen Rat e.V. übernommen, der seit 1995 die Aktivitäten rund um den 21. März in Deutschland initiierte. Im Jahr 2008 wurde der Aktionszeitraum auf Grund der Vielzahl von Veranstaltungen und der steigenden Beteiligung auf zwei Wochen ausgeweitet. Um diese wichtige Arbeit nachhaltig zu sichern, hat der Interkulturelle Rat im Jahr 2014 eine gemeinnützige Stiftung gegründet. Der Interkulturelle Rat beendete im Juli 2017 seine Arbeit. HIER zur Stiftung

Situation in Memmingen

Allgäu und Memmingen hat eine große rechtsradikale Szene. Hier existiert die größte NeoNazikameradschaft in ganz Bayern. Mehr als die Hälfte aller rechtsradikalen Konzerte fanden 2019 hier statt. Mitten in Memmingen treffen sich die Neonazis in einer Gartenlaube und es werden Geburtstage der Nazi-Größen gefeiert. Kaum jemand hat Ahnung und interessiert sich dafür, welche rechten Strukturen es im Allgäu gibt.

In einer Veranstaltung per Video mit der Bundestagsvize-Präsidenten Petra Pau und dem Journalisten Sebastian Lipp wurden diese Strukturen sehr anschaulich und und sehr erschreckend dargestellt.

Diejenigen die gegen rechte Strukturen eintreten und kämpfen, werden viel zu oft als „linksradikal“ hingestellt. Anitifaschismus wir dann meist mit Gewalt in Zusammenhang gebracht. Dabei bedeutet „Antifaschismus“ eine Haltung, die JEDER Demokrat haben MUSS sie hat nichts mit einer politischen Ausrichtung zu tun.

Hier möchte ich explizit dem Konnex in Memmingen danken, ein Ort an dem sich junge Menschen zusammentun und gegen Faschismus und Gewalt kämpfen und dafür auch oft auf die Straße gehen. Sie verbinden das überzeugend mit kulturellen Veranstaltungen. Sie erfüllen für mich eine Bürgerpflicht, die eigentlich von uns allen gefordert ist.

Auch ein ausdrücklicher Dank „Allgäu rechtsaußen“ Sie bieten Recherche, Dokumentation und Analyse der Umtriebe von Neonazis und anderen Rechtsradikalen im Allgäu und den angrenzenden Regionen. HIER gehts zu deren Seite

Für eine offene Gesellschaft

Gegen Rassismus bedeutet einzutreten für eine offene Gesellschaft. Eine Gesellschaft, in der jede*r frei und gut leben kann unabhängig von Herkunft, Aussehen, Geschlecht und sexueller Orientierung.

Es gibt eine Initiative „offene Gesellschaft“. Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Gleichberechtigung – all das gibt es nur in einer offenen Gesellschaft. Wir dürfen Traditionen hochhalten oder Neues denken. Wir dürfen provinziell sein oder weltgewandt. Oder all das auf einmal. Die offene Gesellschaft ist eine historisch einmalige Erfolgsgeschichte. Wir wollen sie in bewegten Zeiten verteidigen und weiterentwickeln.

HIER zur Offenen Gesellschaft

Dafür trete ich ein, dafür kämpfe ich und deshalb war es für mich wichtig, Referent für Integration im Memminger Stadtrat zu werden.

Für ein Demokratie-Fördergesetz

Verschiedene Organisationen setzten sich für ein Demokratie-Fördergesetz ein, Z.B. die Amadeu Antonio – Stiftung. HIER die Stellungnahme der Stiftung zum Vorhaben eines Demokratiefördergesetzes

Der Integrationsbeirat

Der Integrationsbeirat sollte einer der Ort in Memmingen sein, der für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen gleich welcher Nationalität, welcher Hautfarbe, welcher Religion und welcher sexuellen Ausrichtung eintritt. Und damit automatisch gegen Rassismus und Diskriminierung.