Plenum 11.01.2021

Gewerbepark am Allgäu Airport GmbH & Co. KG, Grundstückgeschäft

Dahinter verbirgt sich der Bau des Amazon Verteilerzentrums am Flughafen Memmingen.

Ganz aktuell: dieser Punkt wurde von der Tagesordnung genommen, weil eine halbe Stunde vor Beginn der Sitzung die Betreibergesellschaft den Antrag zurückgezogen hat und Amazon auf dem der Betreibergesellschaft gehörenden Grundstücken ansiedeln will.

Wir betrachten das als äusserst fragwürdig – , weil damit die Ansiedlung von Amazon nicht politisch entschieden sondern ein rein baurechtlicher Antrag wird.

In Memmingen ist daher keine Entscheidung nötig. Es betrifft dann nur noch Memmingerberg und den Landkreis Unterallgäu.

Wir werden ausführlich berichten und überlegen wie wir weiter vorgehen! Wir werden hier auch versuchen, die gesamte Situation am Memminger Flughafen in einem eigenen Beitrag darzustellen.

Uns Politiker*innen sind mehr oder weniger die Hände gebunden. Unsere Wirtschaft ist privatrechtlich organisiert und die Politik (also auch wir in kleinem Maße im Stadtrat) legt die Rahmenbedingungen fest und wir können dies demokratisch mit den Bürger*innen diskutieren.


Der Stand bisher:

Die Stadt Memmingen ist mit 13,78% am „Gewerbepark am Allgäu Airport GmbH & Ko. KG (GAAP) beteiligt. von daher muss der Stadtrat zustimmen. Es wird abgestimmt: der Stadtrat ermächtigt den Oberbürgermeister / ermächtigt den Oberbürgermeister NICHT dem Verkauf von Teilflächen zuzustimmen.

HIER Infos zum Flughafen Memmingen auf Wikipedia

Kombibad Memmingen, Festlegung des Raumprogramms

Übrigens: das neue Kombibad wird auf dem Gelände des jetzigen Freibades gebaut. Das bisherige Hallenbad wird stillgelegt.

HIER bereits Infos zum Bad auf unserer Internetseite.

Es ging nicht mehr um grundsätzliche Beschlüsse, sondern um eine Präzisierung und ein endgltiges „Raumkonzept“

Vom Tisch waren:

  • eine Sauna
  • ein Gastronomiebetrieb
  • eine Rutsche innen

Es gab vier Varianten:

  • Variante 1: er heisst der Altenburg-Vorschlag plus 2 Bahnen aussen (sechs statt vier Bahnen) – dies wurde vom Stadtrat Anfang des Jahres 2020 entschieden
  • Variante 2: der Altenburgvorschlag + Innenrutsche und Sprungbecken ans Kursbecken – laut Altenburg und Verwaltung (und auch nach unserer Einschätzung nicht sinnvoll, weil das Kursbecken mit Hubboden ausgestattet werden müsste und die Umstellung lange dauert. Das Kursbecken wird sinnvollerweise in einem eigenen / niedrigeren Raum im Norden untergebracht
  • Variante 3: Altenburgkonzept, eigenes Kursbecken + zusätzlich eine eigenes Springerbecken mit den Sprungbrettern
  • Variante 4: Altenburgkonzept, eigenes Kursbecken + statt sechs dann acht Bahnen und Sprungtürme an das jetzt erweiterte Becken

Herr Füssle stellt die verwschiedenen zu erwartenden Kosten für die nächsten 20 Jahre vor (über die Zahlen werden wir hier ausführlich berichten)

Die Verwaltung hielt nur die Varianten 3 und 4 für sinnvoll und sie empfahl die Variante 4 mit den acht Bahnen wegen einer größeren Flexibilität

SPD, freie Wähler, CRB und AFD sprachen sich für Variante 3 aus (eigenes Sprungbecken) – CSU/FDP, ödp und Grüne/Linke für Variante 4 (acht Bahnen)

Letztendlich fand die Variante 4 eine Mehrheit – also acht Bahnen und Sprungbereich am Becken.

Wir finden das die richtige Entscheidung, weil wenn das Spungbecken genutzt wird, immer noch fünf Bahnen zur Verfügung stehen und wenn es nicht genutzt wird für die Vereine und sonstigen Gäste acht Bahnen zur Verfügung stehen. Das halten wir für wesentlich flexibler und ist auf die Jahre gerechnet auch die günstigere Variante.

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