Ausschüsse 11/22

07.11.22 – Finanz- und Hauptausschuss

10.11.22 – Bau-, Planungs- und Umweltausschuss

Es gab drei Themen, bei dem es nichts zu diskutieren gab und auch nicht diskutiert wurde. So war die Sitzung schon nach 45 Minuten beendet.

Städtebaulicher Wettbewerb Allgäuer Straße: Hier durften wir das Ergebnis dieses Wettbewerbs zur Kenntnis nehmen und die Verwaltung ermächtigen, einen Rahmenplan einzuleiten. Evelyn war als Stadtteil Referentin West Mitglied beim Preisgericht und lobte in einem Redebeitrag diese Lösung und die Arbeit des Preisgerichts. HIER ein ausführlicher Bericht zu diesem Wettbewerb.

Begründung aus der Vorlage: „Der Entwurf ist als städtebaulich wirksames Bild einer Gartenstadt angelegt. Die Körnigkeit sowie Staffelung und Verteilung der Baukörper reagieren ganz gut auf den Bestand bzw. die nähere Umgebung und auf die Topographie. Überzeugend präsentieren sich die Ideen und Ansätze hinsichtlich Mobilität, Ökologie und Ökonomie: mit einem ausgeklügelten
Wassermanagement, artenreicher Bepflanzung am Boden und den Dächern, Fassadenbegrünung entlang der Allgäuer Straße, funktionierenden Infrastruktur- und Mobilitätskonzepten sowie kompakten Baukörpern, in III-IV Geschosse gegliedert, werden Antworten für eine lebenswerte und klimaresiliente Stadt dargelegt. Sämtliche heutigen Erkenntnisse an Klimawandelanpassungsmaßnahmen (ein beeindruckendes Wort) sind darin enthalten. In Summe vermittelt der Entwurf ein zukunftsweisendes Quartier, geprägt von städtebaulicher Leichtigkeit und lichtem Flair. Der Charakter der „Gartenstadt“ stiftet wirkmächtig Identität und hält zugleich für Bewohnern und Nutzer vielfältige Handlungsräume bereit. Einstimmig angenommen.

Neubau einer Kindestagesstätte mit Gemeindesaal Dickenreishausen: Im letzten Jahr haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass dieser Bauantrag heute einstimmig beschlossen werden konnte. Sogar alle Nachbarn haben zugestimmt, obwohl es im Vorfeld heftigen Widerstand gab. Laut Ortsteilreferentin Schraut vielleicht mit Hilfe Gottes. Einstimmig beschlossen (ohne Gottes Hilfe)

Bauvoranfrage Mehrfamilienhaus in Volkratshofen:

Das Grundstück befindet sich im Außenbereich und ist im Flächennutzungsplan als Fläche für den Gemeinbedarf dargestellt. Da es sich weder um ein privilegiertes Vorhaben noch um eine Gemeinbedarfsnutzung handelt, kann es nicht genehmigt werden. Ausserdem fügt es sich in keinster Weise in die Umgebung ein und verletzt durch die Größe und Höhe das Gebot der nachbarschaftlichen Rücksichtnahme. Einstimmig abgelehnt.

Aber irgendwie schaut es schon ganz schön futuristisch aus für Volkratshofen.

15.11.22 – Museumsbeirat

1 Energiesparmaßnahmen: Die in den Museen zur Anwendung kommenden Sparmaßnahmen sh. Bericht der Stadt. In der Diskussion erhielten wir noch folgende Informationen zur Beleuchtungstechnik der Museen: MEWO Kunsthalle ca. 60% LED, Strigelmuseum 100% LED, Antoniersaal Original Ausstattung 1996, Stadtbibliothek Quote unbekannt, hohes Sparpotenzial; Antragssumme neue Technik >100TEUR;

2 Hermansbau: Aktuell wird durch den Eigentümer eine Bestandsaufnahme des Gebäudes erarbeitet um anschließend Maßnahmen zu priorisieren. Im Rahmen dieser Aufnahme wird z.B. am Montag (22.11.) zusammen mit den zuständigen Stellen endlich!! Die Installationsmöglichkeit einer Brandmeldeanlage untersucht. Ab dem 01.01.2023 steht uns die Haupthalle mit Haupteingang für einen Mietpreis von ca. 4,20/qm zur Verfügung und der Innenhof kann ab sofort kostenfrei durch das Museum genutzt werden. Herr von Wachter hat Interesse an einer vorzeitigen Verlängerung des bis 2025 laufenden Mietvertrags. Aus diesem Grund wird aktuell mit dem Versicherungsberater der Stadt an einer Überarbeitung der Schadensklausel im Vertrag gearbeitet. Aktuell muss die Stadt bei Schäden am Gebäude nachweisen, dass sie den Schaden nicht verursacht hat. Dies ist rechtlich überholt und soll auf Bestreben des Eigentümers im Falle neuer Verträge an den Stand des Rechts und der Regulierungsmöglichkeiten angepasst werden.

3 Heimatmuseum Freudenthal/Altvater: Überarbeitung der Ausstellung läuft auf vollen Touren. Zukünftig steht eine halbe Etage im 2. Stück zur Verfügung. Im Rahmen einer Präsentation erhielten wir erste Einblicke. Man erkennt einen klaren Wechsel der Ausrichtung von einem Ort der persönlichen Erinnerung und des Verlusts (Vertriebene) hin zu einem Ort der Erinnerungskultur und historischen Verbindung(nachfolgende Generationen). Projektbezogen ist seit dem 01.11.2022 Frau Hausmann für die Öffentlichkeitsarbeit angestellt und begleitet die Umgestaltung und Neueröffnung intensiv. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 227TEUR, 130TEUR kommen vom Heimatkreis, 90TEUR vom Haus des deutschen Ostens. Unsere städtischen Kosten sind somit sehr gering für die Umgestaltung, allerdings wird sich ein eventueller Besucher*innenandrang auf die angespannte Personalsituation im Museum niederschlagen, da das Heimatmuseum über keinerlei Personal verfügt. Neueröffnung: Sonntag, 07. Mai 2023

4 sonstiges: Am 25.11. kann sich die MEWO Kunsthalle über ihren 17. Geburtstag freuen / Am 03.06.2023 findet die Nacht der Museen statt / Erste Beiratssitzung im Q1/23 soll für eine Exkursion in das Museumsdepot Lindau genutzt werden.

17.11.22 – KU VWR MVZ

22.11.22 – Vergabeausschuss

28.11.22 – Komm-Bau

29.11.22 – Werkausschuss

30.11.22 – Integrationsbeirat